Vom 21.-24.05.2009 fand zum wiederholten mal die High End im Münchner MOC statt.
Auch ich war natürlich dort. Schon alleine da mein liebster Lautsprecherhersteller Nubert zum inzwischen zweiten Mal vertreten war.
Was hier an klanglicher Perfektion geboten wurde war durchwegs beeindruckend, hat natürlich aber auch seinen Preis. Besonderen Wert legt Burmester dabei auf präzise Handarbeit und Zukunftssicherheit. Es ist z.B. möglich, ältere Geräte gegen einen, am Neupreis gemessen relativ geringen Preis, auf den aktuellsten Stand bringen zu lassen. Neue Garantie natürlich inbegriffen.
Burmester versteht seine Produkte nicht als Systeme für wenige Jahre, sondern immer als eine Investition in Jahrzehnte. Ein Heute nicht übliches Verständnis für Qualität und Werterhalt.
Laut Hersteller ist das günstigste Komplettsystem von Burmester übrigens bereits für ca 70-125.000 Euro zu haben und hat den Vorteil, dass man einen Porsche Panamera kostenlos dazu bekommt.
Burmester versteht seine Produkte nicht als Systeme für wenige Jahre, sondern immer als eine Investition in Jahrzehnte. Ein Heute nicht übliches Verständnis für Qualität und Werterhalt.
Laut Hersteller ist das günstigste Komplettsystem von Burmester übrigens bereits für ca 70-125.000 Euro zu haben und hat den Vorteil, dass man einen Porsche Panamera kostenlos dazu bekommt.
Teure und vorallem schöne Plattenspieler dürfen auf einer derartigen Messe natürlich auch nicht fehlen, insbesondere die Firma Acoustic Solid ist für sehr schöne und zum Teil sogar bezahlbare Geräte bekannt. Für den audiophilen Hörer steht sowieso fest, dass Platten einfach besser klingen als CDs.
Besonderen Spass machte wie auch im letzten Jahr der Stand von Nubert, und das nicht nur, weil selbstverständlich Günther Nubert persönlich anwesend war und gerne aus dem Nähkästchen plauderte. Der bodenständige Chef der kleinen Lautsprecherschmiede Nubert überzeugte wie immer durch sein Fachwissen, welches er auch Laien ohne Mühe vermitteln kann.
Auch die Vorstellung der neuen NuVero14 konnte überzeugen und bewies, dass HighEnd nicht unendlich teuer sein muss. Ein Paar Standlautsprecher vom Typ NuVero14 ist schon für unter 4.000 Euro zu haben.
Bei der gebotenen Klangqualität ist dies wirklich ein Schnäppchen.
Die ebenfalls vorgestellten Centerlautsprecher NuVero7 vervollständigten das Line-Up der NuVero Serie. Zusammen mit den bereits letztes Jahr vorgestellten NuVero4 lässt sich somit aus NuVero14, NuVero4 und NuVero7 ein rundum gelungenes Surround System zusammenstellen, welches sich natürlich bei genügend Platz auch erweitern lässt.
Einzig ein Subwoofer im NuVero Design ist noch nicht im Programm.
Bei der gebotenen Klangqualität ist dies wirklich ein Schnäppchen.
Die ebenfalls vorgestellten Centerlautsprecher NuVero7 vervollständigten das Line-Up der NuVero Serie. Zusammen mit den bereits letztes Jahr vorgestellten NuVero4 lässt sich somit aus NuVero14, NuVero4 und NuVero7 ein rundum gelungenes Surround System zusammenstellen, welches sich natürlich bei genügend Platz auch erweitern lässt.
Einzig ein Subwoofer im NuVero Design ist noch nicht im Programm.
Die Firma KEF zeigte auf seinem Messestand neben bereits bekanntem auch eine Konzeptstudie Namens "Concept Blade". Das Gehäuse besteht bei diesem Lautsprecher aus Carbon. Teile des Hochtöners sind aus LCP (Liquid Crystal Polymere), einem extrem robusten Kunststoff, der als Gewebe unter dem Namen Kevlar bekannt ist und auch sonst viele Einsatzzwecke kennt (Tupperware stellt aus diesem Kunststoff z.B. ofenfeste Auflaufformen her).
Die Concept Blade lies allerdings beim Hörtest etwas an Substanz vermissen. Dies kann aber auch dem einfach zu grossen und offenen Raum des Messestandes geschuldet sein.
Die Concept Blade ist, da es sich nur um eine reine Studie zum maximal technisch machbaren handelt, übrigens unverkäuflich.
Teile dieser Entwicklung wird man jedoch mit Sicherheit früher oder später in echten Produkten der Firma KEF finden.
Teile dieser Entwicklung wird man jedoch mit Sicherheit früher oder später in echten Produkten der Firma KEF finden.
Neben für High End Verhältnisse relativ konservativen Lautsprechern in hübscher Optik, gerne aus Glas oder mit Wurzelholz, gab es natürlich auch seltsamer anmutende Konstrukte, wie extrem teure Hornlautsprecher. Die Firma Avantgarde ist hier Spitzenreiter.
Da Hornlautsprecher deutlich anders klingen, als "klassische" Lautsprecher, muss hier das eigene Ohr und der Musikgeschmack über Gefallen oder Nichtgefallen entscheiden.
In diesen Bereichen spielt Geld sowieso eine eher untergeordnete Rolle.
Das Vortragsprogramm auf der Technology Stage in Halle 4 rundete das Messeprogramm ab. Neben vielen technischen Vorträgen gab es dort jedoch auch die, für den High End- und Audiophilen-Bereich "üblichen", Vorträge mit Themen wie "Elektrosmog und die Auswirkungen auf Bild und Ton". Günther Nubert hätte hierzu bestimmt seine ganz eigene Meinung.